
Vom 23. bis 25. Juni 2026 findet in San Francisco wieder die Figma Config statt. Wer im Bereich Design, UX oder digitale Produkte arbeitet, wird Ende Juni vermutlich regelmäßig einen Blick nach San Francisco werfen. Denn mit der Figma Config 2026 steht wieder die wichtigste Konferenz rund um Figma an. Für viele Designer ist die Veranstaltung mittlerweile das, was die WWDC für Apple oder die Google I/O für Android-Entwickler ist: der Moment, in dem die Zukunft der Plattform sichtbar wird.
Dabei geht es längst nicht mehr nur um neue Design-Tools. Figma hat sich in den vergangenen Jahren von einem reinen Interface-Werkzeug zu einer umfassenden Plattform für Produktentwicklung entwickelt. Entsprechend spannend wird die Frage sein, welche Richtung das Unternehmen 2026 einschlagen möchte.
Was ist die Figma Config überhaupt?
Die Config ist die jährliche Entwickler- und Designkonferenz von Figma. Hier präsentiert das Unternehmen neue Produkte, Erweiterungen und strategische Entwicklungen. Gleichzeitig kommen Designer, Entwickler, Produktteams und Kreative aus der ganzen Welt zusammen, um über aktuelle Herausforderungen und zukünftige Arbeitsweisen zu diskutieren.
Viele der größten Neuerungen der letzten Jahre wurden erstmals auf der Config vorgestellt. Dazu gehören unter anderem Figma Slides, Figma Sites, Figma Make, neue KI-Funktionen oder Verbesserungen für Entwickler und Design-Systeme.
Dadurch hat sich die Veranstaltung zu einem wichtigen Gradmesser für die gesamte Designbranche entwickelt.
Warum die Config 2026 besonders spannend werden könnte
Die vergangenen zwei Jahre waren für Figma außergewöhnlich. Während viele Unternehmen noch überlegen, wie künstliche Intelligenz sinnvoll in bestehende Prozesse integriert werden kann, hat Figma bereits mehrere Werkzeuge veröffentlicht, die KI direkt in den Designprozess einbinden.
Gleichzeitig erweitert das Unternehmen seinen Funktionsumfang stetig. Statt sich ausschließlich auf Design zu konzentrieren, deckt Figma inzwischen immer mehr Bereiche entlang der gesamten Produktentwicklung ab – von ersten Ideen über Prototypen bis hin zur Übergabe an Entwickler oder sogar zur Veröffentlichung von Websites.
Genau deshalb dürfte die Config 2026 weniger von einzelnen Features geprägt sein als von einer übergeordneten Frage: Wie entwickelt sich Figma als Plattform weiter?
KI dürfte erneut eine zentrale Rolle bei der Config 2026 spielen
Wer sich die Ankündigungen und Veröffentlichungen der vergangenen Monate anschaut, erkennt schnell ein Muster. Fast alle größeren Neuerungen verfolgen das Ziel, wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren und Teams schneller zu Ergebnissen zu bringen.
Bereits mit Figma Make hat das Unternehmen gezeigt, dass aus einfachen Beschreibungen funktionierende Prototypen entstehen können. Gleichzeitig investiert Figma zunehmend in intelligente Hilfestellungen innerhalb bestehender Workflows.
Deshalb rechnen viele Beobachter damit, dass die Config 2026 weitere Schritte in diese Richtung zeigen wird.
Darauf deuten mehrere Entwicklungen hin:
- KI wird mittlerweile in nahezu allen Bereichen der Plattform eingesetzt.
- Die Zahl der KI-gestützten Funktionen wächst kontinuierlich.
- Figma spricht selbst zunehmend über produktivere Arbeitsabläufe statt über einzelne Werkzeuge.
- Viele Vorträge der Config beschäftigen sich mit dem Zusammenspiel von Kreativität und künstlicher Intelligenz.
Die entscheidende Frage wird dabei vermutlich nicht sein, ob KI neue Aufgaben übernimmt, sondern welche Aufgaben bewusst weiterhin beim Menschen bleiben sollen.

Design und Entwicklung wachsen zusammen
Einer der spannendsten Trends bei Figma ist die immer engere Verbindung zwischen Design und Entwicklung. Was früher mit einer Designübergabe endete, entwickelt sich zunehmend zu einem gemeinsamen Workflow.
Mit Funktionen wie Dev Mode, Variablen und einer besseren Code-Dokumentation arbeitet Figma seit Jahren daran, die Lücke zwischen Designern und Entwicklern zu schließen. Genau deshalb dürfte dieser Bereich auch auf der Config 2026 besonders aufmerksam verfolgt werden. Viele sehen darin einen der wichtigsten Entwicklungsschritte für die Zukunft digitaler Produktentwicklung.
Warum die Config weit über Figma hinaus relevant ist
Interessant an der Config ist nicht nur, welche Funktionen vorgestellt werden. Oft lassen sich aus den Präsentationen auch größere Entwicklungen innerhalb der Branche ablesen.
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Themen wie:
- künstliche Intelligenz
- Automatisierung
- kollaboratives Arbeiten
- Design-Systeme
- Design-to-Code
nicht mehr isoliert betrachtet werden können.
Stattdessen verschmelzen diese Bereiche zunehmend miteinander. Genau diese Entwicklung spiegelt sich meist sehr deutlich in den Ankündigungen der Figma Config wider.
Deshalb verfolgen mittlerweile nicht nur Figma-Nutzer die Veranstaltung, sondern auch Agenturen, Produktteams, Entwickler und Unternehmen, die verstehen möchten, wohin sich digitale Produktentwicklung bewegt.
Was die Config 2026 besonders interessant macht:
Anders als früher steht Figma heute an einem Punkt, an dem viele Richtungen möglich sind. Das Unternehmen ist längst mehr als ein Design-Tool und positioniert sich zunehmend als zentrale Plattform für digitale Produkte.
Die Config 2026 wird deshalb vermutlich weniger durch einzelne Funktionen in Erinnerung bleiben als durch die Antwort auf eine größere Frage:
Wie sieht die Zukunft der Produktentwicklung aus, wenn Design, Entwicklung und künstliche Intelligenz immer enger zusammenarbeiten?
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